Butternutsuppe Mulligatawny-Style!

Ich weiß nicht, was besser schmeckt — Hokkaido oder Butternut.

Hokkaido ist praktischer, weil man ihn nicht schälen muss — und mit Oel im Ofen geröstet, ist er grandios.

Butternut ist eleganter und hat einen sehr viel höheren Fruchtanteil — weniger „Samen und Gestrüpp“—

Ich liebe das Wort Mulligatawny und bestelle die Suppe in England nur des Namens wegen! Denn sie schmeckt nur bei wirklich guten Köchen.

Es ist ein Colonial-Klassiker, dessen Hauptbestandteile Huhn, Wasser, Ingwer, Curry und evtl Kokosmilch sind.

Ich habe Ingwer, Schalotten und Kumquats in Butter geschmort, Butternut dazugetan, weiter geschmort, Ras al Hanout, Curry und Salz drübergestreut und alles mit Kokosmilch „abgelöscht“.

Etwas Geflügelbrühe und Sahne dazu, sowie Mangochutney, Madras-Currypaste, Gingernutsirup, Kaffirlimettenblätter …. leise köchelnd ziehen lassen bis es richtig gut schmeckt.

Jetzt könnte man Hühnerstückchen in Butter mit gehobeltem Kokos anrösten, salzen und hineinlegen — Ich habe Garnelen genommen — auch schön —

Dazu Crème fraiche und Blattkoriander — schmeckt phantastisch!

Mit Süßkartoffeln, die auch allmählich erntereif sind, geht es sicher auch!

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