Kunst & Wildnis

Ein Geheimer Garten – Ein Wilder Ort

Das Ippenburger Wildnisprojekt im im 2. Jahr

Wildnis wagen - so heißt ein Projekt, dem sich mehrere deutsche Städte angeschlossen haben. Es soll ein Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt sein und ein Impuls für viele andere Städte und Gemeinden, dem Beispiel zu folgen.

Ippenburg liegt auf dem Land, zwischen Wiesen und Feldern der Norddeutschen Tiefebene.

Wozu dort „Wildnis wagen“? Dort gibt es doch Wildnis genug?

Die Fläche, in der das Wildnisprojekt angesiedelt ist, war fast 15 Jahre lang Ort wechselnder Schaugärten, die alljährlich unter einem bestimmten Motto angelegt wurden.

Es waren spannende, inspirierende Jahre, aber ökologisch vernünftig war es nicht.

Das ständige „Rein und Raus“ der Einbauten, Wege und Pflanzen war eine Vergewaltigung der Natur, war alles andere als nachhaltig.

Das Wildnisprojekt heilt die Wunden, die die Gartenkunst gerissen hat und  gibt der Natur wieder etwas zurück.

Für manch einen Besucher ist die Ippenburger Wildnis eine Herausforderung. Das hat das erste Jahr gezeigt. Sie wünschen sich die kleinen, künstlerischen aber sehr künstlichen Schaugärten zurück und lehnen die „natürliche Sukzession“, wie sie Brennesseln und Disteln politisch korrekt nennen, ab, nennen die Wildnis   „verwildert, verkommen, verwahrlost“.

Diese Reaktionen sind wohl durchaus normal.Deshalb heißt die oben genannte Städteinitiative ja auch: Wildnis wagen. 

Die meisten Besucher waren aber begeistert. Sie fühlten sich wohl an diesem Ort.

Denn Natur macht glücklich.

An vielen Schulen wird mittlerweile Wildniswissen unterrichtet, denn der Kontakt zur Natur macht Kinder klug und selbstbewusst.

Im Jahr 2 der Ippenburger Wildnis werden unter dem Jahresmotto  „My Home Is My Castle“ viele kleine Eremitagen und Waldbehausungen entstehen - Paradiese und Utopien - wie immer voller Humor, voller kurioser Ideen und Überraschungen.

Gemeinsam mit der Ippenburg-Crew wird die Berliner Malerin Feodora Hohenlohe  diesen vergnüglichen Hüttenzauber in der Wildnis entstehen lassen.

Kunst- & Wildnisprojekt presented by