Rosarium 2000+

Die Rosenblüten der Schlossgärten

In den Gärten von Schloss Ippenburg wachsen Rosen in unzähligen Variationen. Jeden Herbst werden es mehr. Dann pflanzt Viktoria von dem Bussche Rosen an immer neuen Standorten. Rosen haben für sie einen ganz besonderen Stellenwert. Mit ihren variantenreichen Blüten, Formen und Farben kann sie eine Basispflanze oder auch das i-Tüpfelchen in einem Garten sein.

Ich weiß wirklich nicht mehr, wie viele Rosen ich habe. Es müssen sehr viele sein. Vor ein paar Jahren habe ich einmal versucht, Beet für Beet zu schätzen, und kam danach auf 5.000 Stöcke.

Lebendiges Rosenmuseum

Mit dem Rosarium 2000+ wurde 2013 ein einzigartiges, lebendiges Rosenmuseum angelegt. Die mit viel Leidenschaft zusammengestellte, umfangreiche Pflanzensammlung umfasst ausschließlich Züchtungen des 21. Jahrhunderts - vergleichbar einem Museum für zeitgenössische Kunst. Dazu passt die moderne und klare Architektur des renommierten britischen Architekten und Gartendesigners Christopher Bradley Hole. Jedem Jahr ist ein eigener Garten, ein eigenes Quartier gewidmet. Die Rosen sind jeweils in vier bis sechs Feldern nach Farben geordnet. Gräser, Hecken oder Stauden grenzen sie voneinander ab. So entstehen Muster, die an die Bilder des niederländischen Malers Piet Mondrian erinnern. Der Kontrast aus strenger Geometrie und den naturhaft und sinnlich wirkenden Rosen erzeugt eine poetische Spannung.

Besucher können die einzelnen Rosen-Jahrgänge wie in einer Enzyklopädie betrachten und die einzelnen Sorten mit Namen, Alter und Herkunft anhand der Übersichtsschilder und Gartenpläne erfahren. Die extravagante, zum Teil gewagte, immer aber sinnlich-poetische Kombination der Pflanzen lässt jedoch alles Belehrende, Didaktische und Museale weit hinter sich. Das Rosarium 2000+ ist ein Projekt, das in die Zukunft weist. Nicht nur, weil es Jahr für Jahr um ein neues Quartier erweitert wird, sondern weil es die Rose in einen ganz neuen Zusammenhang stellt. Sie wird von jeder Romantik befreit und kann gleichzeitig den Raum einnehmen, der ihr als "Königin der Blumen" zusteht.

Ohne die Rose ist ein Garten kein Garten. Sie ist ja auch nicht einfach eine Blume, sondern eben eine Rose.

Rosensammlung voller Poesie

Besucher können die einzelnen Rosen-Jahrgänge wie in einer Enzyklopädie betrachten und die einzelnen Sorten mit Namen, Alter und Herkunft auf diskret angebrachten Schildern erfahren. Die extravagante, zum Teil gewagte, immer aber sinnlich-poetische Kombination der Pflanzen lässt jedoch alles Belehrende, Didaktische und Museale weit hinter sich. Das Rosarium 2000+ ist ein Projekt, das in die Zukunft weist. Nicht nur, weil es Jahr für Jahr um ein neues Quartier erweitert wird, sondern weil es die Rose in einen ganz neuen Zusammenhang stellt. Sie wird von jeder Romantik befreit und kann gleichzeitig den Raum einnehmen, der ihr als "Königin der Blumen" zusteht.

Ursula Gräfen

Ein außergewöhnlicher Pflanzplan

In der Regel werden Pflanzpläne auf dem Papier oder mit dem Computer bis ins letzte Detail erstellt - lange vor dem ersten Spatenstich. Bei dem Rosarium 2000+ war dies anders. Im ersten Sommer wuchsen innerhalb der Farbfelder neben den Rosen nur einjährige Sommerblumen. Die Begleitpflanzung mit Stauden, Gräsern, Zwiebeln und Knollen wurde erst nach eingehendem Studium von Farbe, Wuchsform und Ausstrahlung der einzelnen Rosen gemeinsam von Viktoria von dem Bussche, Ursula Gräfen und Jacqueline van der Kloet entwickelt. Mit dieser Methode entstehen außergewöhnlich reizvolle Kombinationen. Der Betrachter entdeckt ganz neue Gestaltungsideen und Inspirationen für seine eigenen Rosengärten.

Hier finden Sie einen Übersichtsplan des Rosarium 2000+ sowie einen Überblick über die Begleitstauden der Rosen mehr >>>