Die Gartensaison 2026 auf Schloss Ippenburg beginnt am 1. Mai
Bad Essen, Frühjahr 2026 – Es gibt Gärten, die man besucht. Und es gibt solche, in denen man sich fühlt, als wäre man schon einmal hier gewesen. Schloss Ippenburg ist beides: ein Ort, den man entdeckt – und einer, zu dem man zurückfindet.
Auf über 60.000 m² entfaltet sich zwischen alten Bäumen, blühenden Beeten und versteckten Winkeln ein Garten, der nicht besichtigt werden will – sondern erlebt.
Wer durch die Toranlagen tritt, merkt schnell: Die Zeit spielt hier keine Rolle mehr. Ein Kind, das barfuß über den Wiesenpfad läuft. Eine Großmutter, die am Staudenbeet stehenbleibt und sich erinnert. Gartenliebhaber, die mit dem Blick von Kennern durch die Beete streifen und trotzdem immer wieder etwas entdecken, das sie noch nicht kannten. Ein Paar, das schweigend auf einer Bank sitzt – und merkt, dass das genug ist. Das ist Ippenburg.
„Was mich jeden Jahr aufs Neue bewegt: dass hier ein Kind im Gras sitzt und daneben Menschen aus drei Generationen – und alle sind vollkommen versunken. Das ist es, wofür wir arbeiten. Ein Ort, an dem die Zeit wirklich stillsteht. Eine gärtnerische Utopie für alle Menschen, egal woher sie kommen und was sie suchen. Solche Orte gibt es kaum noch. Wir hüten diesen.”
Zerlina von dem Bussche
Für die Saison 2026 öffnet einer der schönsten privaten Gärten Deutschlands am 1. Mai seine Tore – und lädt mehr denn je dazu ein, zu bleiben. Wer kommt, findet einen Garten in ständiger Verwandlung: frisch gepflanzte Tulpen und Alliumfelder im Mai, volle Staudenbeete im Hochsommer, der einzigartige Barfußpfad eingebettet im Schmetterlingstal, das leise Werden der Waldinsel als langfristiges Herzensprojekt. Kein Besuch gleicht dem anderen.
Genau das macht das Saisonticket für 2026 attraktiver denn je. Familien, die Ippenburg einmal kennen, kommen wieder – im Mai, wenn alles blüht, im Juni, wenn die Rosen leuchten, im August, wenn der Garten in seiner vollen Reife liegt. „Wir wollen kein Ziel sein, das man abhakt“, sagt Zerlina von dem Bussche. „Wir wollen ein Ort sein, nach dem man sich sehnt.“
Für Kinder bieten Wasserspielplatz, Tipi-Welt und Naturparcours Raum zum Entdecken und Spielen. Neu in diesem Jahr: Ein großer Picknickplatz unter einem Birkenhain lädt dazu ein, den Tag ganz bewusst zu verlangsamen – an großen Tischen, in der Mitte ein Sandkasten und das Rauschen der Blätter über sich. Das Schlossrestaurant, in dem ausschließlich frisch gekocht wird, lädt zu einer Pause ein, die länger dauern darf als geplant. Und wer einmal durch die Waldinsel streift – ein Projekt, das in den nächsten Jahrzehnten weiter wächst – versteht, dass in Ippenburg nicht nur Pflanzen gepflegt werden. Auch die Zeit.