Zitrusgärtchen

Das Ippenburger Zitrusgärtchen

„Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen….?“. Dieser sehnsuchtsvolle Satz von Goethe ist wahrscheinlich das Leitmotiv all jener, die von einem eigenen Zitrusgärtchen träumen.

Zitrusbäume im eigenen Garten, und erst recht, wenn er im Norden Deutschlands liegt, sind die Krönung gärtnerischer Lust! Allein der Duft der Blüten ist phantastisch, ihre Schönheit unvergleichlich. Duft von Schale und Fruchtfleisch sind so köstlich, dass, wer einmal damit gekocht hat, dem Geschmack auf immer verfallen ist.

„Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen …“,

(wieder Goethe) und wer einmal Zitrus vom Baum gekostet hat, ist für gekaufte Ware nicht mehr zu begeistern.

 

Der Ippenburger Zitrusgarten ist klein – schließlich muss er im Winter ins Glashaus passen! Aber er ist poetisch, sinnlich und inspirierend. Highlights und Favoriten sind Volkamerzitrone, Kumquat, Limequat, Neapolitanische Limette und Meyerzitrone. Kurios ist Buddhas Hand – und absolut unverzichtbar ist die Kaffirlimette, deren Blätter ein einfaches Huhn- oder Fischgericht in einen Traum von Tom Ka Gai verwandeln!

Zitruspflanzen sind nicht zuletzt so unentbehrlich und begeisternd, weil sie eine uralte Geschichte mitbringen! Sie sind „aufgeladen“ mit dieser Jahrtausende alten Kultur. Sie verströmen sie mit ihrem Duft!

Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden sie  in China verehrt und begehrt!

Der Orangeriekult der Neuzeit, dessen Blüte mit den Orangerien Ludwigs XVI begann und sich auf ganz Europa ausbreitete,  geht auf die klassisch-römische Antike zurück: Alexander der Große hatte die Zitronatzitrone als Zier- und Heilpflanze aus Persien eingeführt und römische Schriftsteller der augusteischen Zeit, Vergil, Horaz und Ovid, hatten die Orangen als Symbol für die goldenen Äpfel der Hesperiden verwendet.

Italienische Handelsschiffe, sowie der Einfluss der Mauren, die im 8. und 9. Jh. die Landwirtschaft Süditaliens zur Blüte brachten,  trugen nachhaltig zur Verbreitung der Gattung Zitrus im heutigen Italien bei.

 

„Kennst du das Land? wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, …
Kennst du es wohl? Dahin! Dahin
Möcht‘ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.“ 

J.W.v.Goethe

 

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