
Roseninsel und Küchengarten
Über die "Roseninsel kommen die Besucher auf das Gartenschauschaugelände an der Ippenburg. Diese, von alten Bäumen umstandene und von Wasser umgebene, Wiesenlichtung ist, wie in einem Theater, das „Foyer“, ein Heckenrondell prägt diesen Raum.
Der alte Küchengarten ist der richtige Ort, um die Vielfalt der Nutzpflanzen (Obst und Gemüse), in Kombination mit Stauden und Rosen, zu zeigen. Auch vergessene oder unbekannte Pflanzen bekommen in dem alten Natursteinmauern umgeben Garten eine Plattform. Die Wege orientieren sich am historischen, orthogonalen und damit rationell zu bewirtschaftenden Wegesystem. Das kleine Gewächshaus wird während der Gartenschau als Gartenküche genutzt.
Die von einem Wassergraben umgrenzten Heckengärten hinter dem Schloss sind bereits geordnet und strukturell ergänzt. Hier stehen über 20 Heckenkabinette für neue Ausstellungsbeiträge zur Verfügung. Geschnittene Hecken, die die bewährte Systematik des vorhandenen Heckenlabyrinths aufgreifen, bilden dabei ein dauerhaftes Bild. Die Räume/Zimmer innerhalb der Hecken stehen weiterhin – auch unter Verschiebung der „Zwischenwände“ für eine wechselnde Ausgestaltung zur Verfügung.
Die zentrale Achse vom Schloss in die Landschaft mit Blick auf die Rosenspirale ist, entsprechend dem Gartenschauentwurf, nun klar herausgearbeitet. Der Wassergraben erhält einen Saum aus hellen und dunklen Sumpfschwertlilien. Und auch in der Nähe der bisherigen‚ Gärten am Wasser‘ sind weitere gärtnerische Ausstellungsbeiträge möglich. Die „Pusteblume“, die schon zum Ippenburger Wahrzeichen gewordene Wasserskulptur von Ugo Dossi, hat ihren Platz im nördlichen Teil der Heckengärten gefunden.